Projekte und Wahlfächer
der Neuen Mittelschule Ober-Grafendorf

 

Suchtprävention / Partnerschaft und Sexualität / Wien-Aktion / Berufsorientierung / Wintersportwoche

Projekt "Mobilität"

Förderkonzept

 

 

Suchtprävention

Gleich vorweggenommen in unserem Workshop für alle SchülerInnen der 3. Klassen steht nicht das Thema "Sucht" oder wie immer wieder vermutet wird "Drogen" im Mittelpunkt. Unser Stationenmodell zielt darauf aus zu motivieren selbständige Lösungsmöglichkeiten in der Gruppe und einzeln zu erarbeiten um mit Problemen, Stresssituationen und Verführungen positiv umgehen zu lernen.
Es wird in allen 5 Stationen Anstoß zur Selbsterkenntnis und Selbstwahrnehmung gegeben um die Persönlichkeit jedes einzelnen so zu stärken, dass eine destruktive Lösungsmöglichkeit, wie jede Form der Sucht ist, nicht in Erwägung gezogen werden muss.
Ein wichtiger Punkt dieses Workshops ist es auch, dass jedem Einzelnen vermittelt wird, dass er mit seinen Gefühlen, Sorgen und Ängsten ernst genommen und mit Respekt behandelt wird.

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Projekt "Partnerschaft und Sexualität"

Dieses 1991 auf Initiative des damaligen Direktors OSR Erhard Zöchling ins Leben gerufene Projekt bildet einen fixen Bestandteil des Biologieunterrichtes der 4. Klassen. In Zusammenarbeit mit Lehrern der Hauptschule, PsychologInnen des Österreichischen Institutes für Familienforschung, sowie Beratern von Rat und Hilfe setzen sich die Buben und Mädchen an vier aufeinander folgenden Vormittagen im Rahmen von Workshops mit folgenden Themen auseinander:
Partnerschaft - Liebe - Verhütung
Moral und Sexualität: Vermittlung einer Werthaltung
Schattenseiten der Sexualität
Gewalt
Jugendzeitschriften - Leserbriefe
Ein Lehrausgang zu "Rat und Hilfe" sowie eine Exkursion ins Krankenhaus Amstetten, wo die SchülerInnen die gynäkologische Abteilung besuchen, vervollständigen das Programm.
Das Projekt findet sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Eltern enorm positive Zustimmung.

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Wien-Aktion

Die Aktion "Österreichs Jugend lernt ihre Bundeshauptstadt kennen" führt jährlich etwa 40.000 junge Menschen nach Wien. Im Rahmen eines einwöchigen Aufenthaltes soll ihnen die geschichtliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Stadt in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft näher gebracht und das Verständnis für die Zusammengehörigkeit von Bundesländern und Bundeshauptstadt vertieft werden.
Das Programm besteht aus verpflichtenden und frei gewählten Bildungseinheiten und ist dem Alter und Bildungsstand der Besucher angepasst.
Den Schwerpunkt bildet ein Streifzug durch die Geschichte Wiens. Die Stadtrechtsverleihung erfolgte 1221 unter dem Babenberger Leopold IV. Für die Schüler besteht die Möglichkeit, das Stift und den Stammsitz der Babenberger in Klosterneuburg zu besichtigen. Der gotische Baustil wird den Kindern durch den Stephansdom, das größte der seltenen mittelalterlichen Baudenkmäler Österreichs, vor Augen geführt. Nach dem Sieg Wiens über die Türken (1683) begann Wiens Aufstieg zur Hauptstadt einer Großmacht und zum Zentrum barocker Baukunst. Die Karlskirche und das Schloss Belvedere sind markante Beispiele für die Baukunst dieser Epoche. In der Residenzstadt der Habsburger konzentrieren sich Symbole und Bauwerke imperialer Machtentfaltung. Die Schatzkammer beherbergt Objekte von unschätzbarem Wert, die Kapuzinergruft dient (fast) ausschließlich Mitgliedern der habsburgischen Familie als letzte Ruhestätte, die Hofburg und später das Schloss Schönbrunn waren ihre Wohn- und Regierungssitze. Um 1900 erlebten Kunst, Kultur und Wissenschaft in Wien einen neuerlichen Höhepunkt. Auf der Ringstraße (1865 eröffnet) befinden sich die bedeutendsten öffentlichen Gebäude.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus dem reichhaltigen Zusatzangebot zu wählen. Eine Rundfahrt durch das moderne Wien mit Besichtigung des Hundertwasserhauses, des Ernst-Happel-Stadions und des Donauturmes, eine Führung durch das ORF-Zentrum am Küniglberg, ein Besuch im Völkerkundemuseum, im Technischen Museum u.a.m. erweitern das Programm.
Die seit vielen Jahren bei den Schülern beliebte Veranstaltung ist eine Ergänzung zum Unterricht in jenen Fächern, die Geschichte, Staatsbürgerkunde, Kunst und Kultur zum Inhalt haben. Jungen Menschen wird die Gelegenheit geboten, auch in diese Gebiete "hineinzuschnuppern", ihre Interessen in diesen Bereichen auszukundschaften, eine Neigung zu Baukunst, Theater u. dgl. zu entdecken oder weiterzuentwickeln.
Zur Erholung wird die Fülle der Möglichkeiten genützt, die eine Großstadt zu bieten hat. Ein Bummel durch die Einkaufsstraßen oder über den Naschmarkt, eine Pause bei einem Würstelstand oder in einem Eissalon oder ein Besuch des Wiener Wurstelpraters runden das Programm auf angenehme Art ab.

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Berufsorientierung

Berufsorientierung – die geht uns alle an! Für Selbstfindung, Selbsteinschätzung, Orientierung im österreichischen Bildungssystem sollten sich alle interessieren.

Das Wahlpflichtfach „Berufsorientierung und kreatives Gestalten“ wird diesem Anspruch voll und ganz gerecht. Eigene Stärken und Interessen, Orientierung am Arbeitsmarkt, Schul- und Betriebserkundungen, Exkursionen, Beratungen durch AMS und WIFI, Besuch von Berufsinformationsmessen, TalenteCheck, Lehrlingsberatung, Informationen via Internet … sind nur einige der Teilbereiche, die in diesem Unterrichtsfach eingehend behandelt werden. Die Situationen rund um das Thema Bewerbung werden praktisch erforscht. Themen aus dem Unterricht des ehemaligen Faches Geometrisches Zeichnen fließen in den Unterricht ebenso ein wie die Umsetzung zahlreicher kreativer Projekte.

Die Kombination von Informationen und praktischer Betätigung macht den SchülerInnen großen Spaß.

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Wintersportwochen


Die Wintersportwochen sind bei den Schülern der 2. und 3. Klassen äußerst beliebt und es kommt des Öfteren vor, dass alle Schüler einer Klasse an dieser Schulveranstaltung teilnehmen. Von bestens ausgebildeten Lehrern werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene in Schi- und Snowboardgruppen unterrichtet, und bei den abschließenden Riesentorläufen können die Kinder dann ihr Können unter Beweis stellen. Für die ersten drei jeder Gruppe gibt es Medaillen, die von der Raiffeisenbank Pielachtal gesponsert werden.
Eine Besonderheit an unseren Kursen ist die "Schikursmutti", deren Teilnahme vom Elternverein der NMS ermöglicht wird, und die die Aufgabe hat, kleine Wehwehchen der Schüler zu behandeln, kranken Kindern im Quartier Gesellschaft zu leisten oder bei etwaigen Unfällen ins Krankenhaus mitzufahren.


Seit einigen Jahren fahren die Schüler der 2. Klassen nach Lackenhof und erfreuen sich am Schigebiet des Ötschers.

Kurskosten für 5 Tage mit Vollpension und Liftkarte: ca. Euro 200,-

Die 3. Klassen fahren im März nach Radstadt.

Kurskosten für 7 Tage mit Fahrt, Vollpension und Liftpass: ca. Euro 205,-